Aktueller Standort:

Rogatec/Slowenien

Wieder steht ein neues Land auf unserer Liste. Wir hatten Slowenien zwar schon mit Kurzbesuchen erlebt, jetzt steht einmal das gesamte Land auf unserer To-Do-Liste. In einer großen Schleife wollen wir uns eine Überblick über das Land verschaffen.

 

Den Reisebericht gibt es hier:

 * Slowenien

 

Aktuelles

Wir haben umgesattelt.

- zumindest teilweise :-) 

 

2021 haben wir uns in Düsseldorf in ein Wohnmobil "schockverliebt". Nach 12 Monaten Wartezeit ist "MANNI" im August 2022 endlich angekommen. Nach ein paar Kurztrips in die Eifel, an die Mosel und nach Bayern ging es am 14.11.22 zum ersten richtigen WoMo-Urlaub gehen. Wer uns kennt, der weiß, dass das kein 0-8-15 Urlaub wurde. Wir lieben die Herausforderung und deshalb ging die erste Tour nach Norden durch Finnland und Norwegen. Denn wir hofften darauf die Polarlichter zu sehen. 

2023 folgte dann der zweite größere Urlaub, einmal die Moldau von der Quelle bis zum Zusammenfluß mit der Elbe. Weitere Highlights waren Süditalioen 2024, Albanien 2025, Lago die Ledro mit WoMo und Motorrädern (2025) und derzeit (09/2026) sind wir in Slowenien.

 

Alles über unser neues Gefährt erfahrt ihr unter "Fahrzeuge", die ersten Touren stellen wir wie gehabt hier ein.  Alle Wohnmobil-Touren sind mit einem *gekennzeichnet.

 

Viel Spass beim Lesen

Julia und HaDi

F.A.T. - Stammtisch Westerwald

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Slowenien 2026

Sonntag, 06.09.2026 & Montag, 07.09.2026 

Sonntag, 06.09. – Endlich geht’s los! (336km)

Nach dem Frühdienst ist es endlich so weit: Wir fahren los! Das Reisemobil ist gepackt, alles ist verstaut, und voller Vorfreude machen wir uns auf den Weg Richtung Slowenien.

Unser erstes Ziel liegt allerdings noch in Deutschland: 335 Kilometer bis Hallerndorf zum Brauhaus Kreuzberg.

Während der Fahrt wird die Landschaft zunehmend ländlicher und abgelegener. Immer wieder denke ich: „Wow, hier ist es aber wirklich ziemlich weit draußen!“ Bei manchen Höfen und Stellplätzen fragen wir uns unwillkürlich, ob diese Anbieter ohne die App Landvergnügen überhaupt überleben können. Eigentlich eine schöne Sache - win - win Situation: Wir können schön und kostenfrei stehen und indem wir bei den Anbietern Essen und trinken, haben die ein bisschen mehr Umsatz.

Als wir schließlich am Brauhaus Kreuzberg ankommen, müssen wir lachen: Von wegen einsam und abgelegen! Vor Ort ist es riesig und rappelvoll – hunderte Menschen sind hier unterwegs. Mit Ruhe und Abgeschiedenheit ist es zunächst also nicht weit her. 

Das Personal empfängt uns ausgesprochen freundlich, und auch das Essen ist wirklich lecker. Für die Nacht stehen wir auf einemSchotterparkplatz – nicht unbedingt der romantischste Stellplatz, aber für eine Nacht völlig in Ordnung.

Nachdem der Trubel langsam nachlässt und die letzten Gäste gegangen sind, kehrt schließlich doch noch Ruhe ein. Die Geräusche des Tages verstummen, und wir verbringen eine wunderbar ruhige Nacht.

Am nächsten Morgen werden wir auf ganz besondere Weise geweckt: Die Kirchenglocken der kleinen Kreuzkirche läuten und verleihen dem Morgen eine beinahe idyllische Stimmung. Eigentlich ein ziemlich schöner Start in den Tag.

 

Montag, 07.09. – Von Bayern Richtung Slowenien (606km, gesamt: 942km) 

Am Montagmorgen setzen wir unsere Reise fort. Unser nächstes Ziel liegt im Grenzgebiet zwischen Österreich und Deutschland: das Restaurant Zur 1000-jährigen LindeSchon zur Mittagszeit kommen wir dort an. Es bleibt genügend Zeit für einen schönen Spaziergang mit Booba, der heute einen ganz besonderen Grund zum Feiern hat:

Booba wird 10 Jahre alt!  ❤️

Natürlich darf an seinem Geburtstag ein ausgiebiger Spaziergang nicht fehlen. Er soll seinen Ehrentag schließlich in vollen Zügen genießen können.

Doch es ist noch früh am Tag, und eigentlich haben wir noch gar keine Lust, bereits Feierabend zu machen. Die Reise hat gerade erst begonnen, die Stimmung ist gut – also beschließen wir kurzerhand: Wir fahren weiter. Unser nächstes Ziel ist ein Weingut bei Maribor in Slowenien: das Weingut Mulec.

Dort werden wir sehr herzlich empfangen. Eine kleine Weinprobe und eine leckere Vesperplatte warten auf uns – genau das Richtige nach einem langen Reisetag. Der Wein, die regionalen Spezialitäten und die freundliche Atmosphäre lassen uns sofort ankommen. Wir bleiben über Nacht und erleben dort etwas, das wir unterwegs besonders schätzen: Ruhe.

Die Nacht ist wunderbar still. Kein Trubel, keine Hektik – nur die angenehme Gewissheit, angekommen zu sein. Am nächsten Morgen unternehmen wir noch einen kleinen, wunderschönen Spaziergang und genießen die ruhige Umgebung, bevor es weitergeht.

Und damit sind wir nun wirklich angekommen in Slowenien. 

Die Reise kann beginnen.

 

PS: Am Dienstag, 08.09.2026 legen wir bei 32Grad auf dem wunderschönen Platz beim Weingut "MULEC" einen Ruhetag ein - Wein und Sekt gibt es ja reichlich.......

Dienstag, 08.09.2026  – Ein ruhiger Tag in den Bergen nordöstlich von Maribor ☀️

Nach den vielen Kilometern der vergangenen Tage lassen wir es heute ganz ruhig angehen. Wir verbringen einen entspannten Tag mit vielen Spaziergängen mit Booba und zwischendurch immer wieder ausgiebigen Ruhepausen. Allerdings macht uns das Wetter ordentlich zu schaffen: Das Thermometer klettert auf bis zu 33 Grad. Für größere Unternehmungen ist es einfach zu heiß, also genießen wir den Tag ganz ohne Stress und lassen die Reise ein wenig auf uns wirken.

Am Abend wird es dann besonders schön. Gemeinsam mit zwei weiteren Pärchen sitzen wir auf den Bänken oberhalb des Tals und genießen den wunderschönen Blick über die Landschaft. Dazu eine Flasche Wein – mehr braucht es eigentlich gar nicht. 

Während die Sonne langsam untergeht, taucht sie das Tal in ein wunderschönes Abendlicht. Ein richtig schöner und entspannter Urlaubstag.

 

Mittwoch, 09.09. 2026 (63km, Gesamt: 1005km) – Rogatec, Regen und eine Überraschungs-Grillplatte 

Am nächsten Tag machen wir uns langsam auf den Weg in Richtung Rogatec. Unser Ziel ist das dortige Museumsdorf. Doch kaum sind wir angekommen, verändert sich das Wetter wie angekündigt schlagartig. Der Himmel wird immer dunkler und schließlich fast schwarz. Es dauert nicht lange und wir wissen: Der Regen kommt! 

Also heißt es erst einmal abwarten. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang mit Booba und ziehen uns anschließend ins Reisemobil zurück. Die Wartezeit überbrücken wir mit ein paar Partien Backgammon. 

Am späten Nachmittag hat sich das Wetter dann wieder etwas beruhigt und wir können doch noch das Museumsdorf Rogatec besuchen. Das Freilichtmuseum liegt am Fuß der Donačka Gora und vermittelt einen sehr schönen Eindruck vom früheren Leben in dieser Region. Historische und rekonstruierte Gebäude zeigen, wie die Menschen hier früher gewohnt und gearbeitet haben. Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Schmiede und weitere traditionelle Einrichtungen lassen das damalige Dorfleben richtig lebendig werden. Besonders interessant ist, dass es hier nicht nur um alte Gebäude geht. Auch traditionelle Handwerke und bäuerliche Tätigkeiten werden gezeigt. Dadurch bekommt man einen kleinen Eindruck davon, wie anders und ursprünglich das Leben hier einmal gewesen sein muss.

Nach dem Museumsdorf gehen wir noch in den Dorfkern von Rogatec und gehen dort essen. Wir entscheiden uns in einem einfachen Restaurant für eine Platte für zwei Personen – allerdings können wir die Beschreibung auf der Speisekarte beim besten Willen nicht entziffern. Also lassen wir uns einfach überraschen. Und die Überraschung ist richtig gut! Serviert wird eine Art Grillplatte mit Ćevapčići, Spießen und Koteletts. Alles sieht sehr lecker aus und schmeckt tatsächlich noch besser. Genau das richtige Essen nach unserem Tag in Rogatec.

Als wir anschließend zu unserem Stellplatz zurückkommen, stellen wir fest, dass inzwischen noch weitere Gäste eingetroffen sind. Drei Mädels stehen mit ihrem Auto auf dem Platz und schlafen darin, außerdem kommt noch ein weiteres Reisemobil dazu.

Trotzdem bleibt es erstaunlich ruhig.

Wir befinden uns hier in der Gegend rund um Rogatec und Rogaška Slatina, am Fuß der Donačka Gora. Der 884 Meter hohe Berg prägt die Landschaft und ist vor allem für seine bewaldeten Hänge und die wunderschöne Natur bekannt. Besonders beeindruckend sind die alten Buchenwälder an seinen Hängen. Für uns ist die Donačka Gora heute vor allem eine wunderschöne Kulisse für unsere Spaziergänge – und genau das genießen wir.

Und so endet auch dieser Tag wieder ganz entspannt. Nach Regen, Backgammon, Museumsdorf und einer leckeren Grillplatte freuen wir uns auf eine ruhige Nacht – und darauf, was Slowenien uns am nächsten Tag zu bieten hat. ❤️